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Afrika: Die mobile Revolution

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قديم 07-01-2018, 04:41 PM
ahlam1399
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افتراضي Afrika: Die mobile Revolution


Afrika: mobile RevolutionRiesige Staus, stinkender Qualm: So sieht der Verkehr in den meisten afrikanischen Städten aus. Viele Metropolen suchen neue Konzepte. In Ruanda testet VW nun Carsharing. Verstopfte Innenstädte, hohe Abgasbelastung: Ruandas Regierung muss handeln. Wie eine aktuelle Studie zeigt, sind alte Gebrauchtwagen die Hauptursache für die hohen Abgaswerte in Kigali. Und jedes Jahr werden es mehr Fahrzeuge. So wie die Mittelschicht wächst, steigt auch das Bedürfnis nach Statussymbolen. "Man kann von einer mobilen Revolution in Afrika sprechen", sagt Alex Körner, der für das UN-Umweltprogramm in Nairobi arbeitet. Zwei große Herausforderungen kämen auf den Kontinent zu: "Wie kann man vermeiden, dass die Städte im Chaos versinken? Und wie bekommt man die Luftverschmutzung in den Griff? Smog-Metropolen wie in China müssen wir unbedingt vermeiden." Wenn Körner von der Innenstadt Nairobis zum Flughafen fährt, braucht er dafür manchmal bis zu vier Stunden – dabei sind es nur 15 Kilometer Strecke. In Kigali sieht die Verkehrssituation noch nicht ganz so verheerend aus, doch man will Weichen stellen, bevor es zu spät ist. Ruanda hat sein Straßennetz ausgebaut und einen städtischen Linienbus auf den Weg gebracht. "Wir nehmen Transport und Mobilität sehr wichtig und auch, wie viel Zeit Menschen im Straßenverkehr verbringen," sagt Clare Akamanzi vom Vorstand für Entwicklung in Ruanda. "Denn das hat direkte Auswirkungen auf unsere Wirtschaftskraft." Ein neues Verkehrskonzept Die wächst seit Jahren stabil mit zwischen sieben und acht Prozent pro Jahr. Doch wer Stunden im Stau steht oder lange Anfahrtswege zur Arbeitsstelle hat, kann weniger leisten, so die einfache Rechnung. Ruanda hat deshalb die Türen weit geöffnet, als Volkswagen nach einem vierten Standort auf dem Kontinent suchte. Denn zusammen mit dem neuen Werk, das am Mittwoch eröffnet wurde, will der Autobauer auch ein neues Konzept für den Verkehr testen. VW startet mit einer App für Carsharing und Ridehailing, also für das Teilen sowohl von Autos als auch von Fahrten. Mehrere Großstädte in Afrika kollabieren bereits regelrecht unter ihrem Verkehrsaufkommen", sagt Thomas Schäfer, der bei VW für die subsaharische Region verantwortlich ist. "Geteilte Mobilität kann da Druck herausnehmen." Tatsächlich könnte in Afrika viel schneller funktionieren, woran man in Europa und den USA die Autofahrer gerade erst gewöhnen will. Nämlich dass nicht jeder ein eigenes Auto besitzen und fahren muss, sondern Mobilität geteilt werden kann. Für den Weg zur Arbeit oder zur Schule kann man sich per App verabreden. Uber, sonst der Platzhirsch bei solchen Angeboten, ist noch nicht in Ruanda. Deshalb dürfte Kigali für Volkswagen genau der richtige Laborraum sein. "Doch das, was wir hier ausprobieren, ist nicht nur ein Experiment für Ruanda", sagt Schäfer. "Wir glauben, dass das ein Schlüssel für viele Länder Afrikas sein kann." Drei von vier Afrikanern haben ein Handy, aber nur vier Prozent ein Auto. "Ich glaube daran, dass man hier Entwicklungsstufen überspringen und es von Anfang an richtig machen kann", ist Schäfer überzeugt. Doch ganz so einfach ist es nicht. In vielen afrikanischen Ländern scheitern Mobilitätskonzepte an der Politik. In Nairobi zum Beispiel liegen seit fast 20 Jahren Pläne für ein Schnellbussystem auf den Schreibtischen der Verantwortlichen in der Regierung. Warum es nicht weitergeht, weiß niemand. "Die Streckenpläne sind gezeichnet, die Finanzierung steht und trotzdem fahren die Busse immer noch nicht", sagt Alex Körner vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen in Nairobi, das das Konzept mit erarbeitet hat. In Nairobi steigen die Menschen jetzt auf Motorradtaxen um. Die kommen schneller durch den stockenden Straßenverkehr – aber sie verursachen auch mehr Unfälle. Lionel Mpfizi unterstützt VW bei dem neuen Mobilitätskonzept in Kigali. Sein Start-up Awesomity Lab programmiert die Mobilitäts-App. Sein Finger fährt schnell über das Telefondisplay: Fahrzeug auswählen – klick. Abholstation – klick. Stundenanzahl – klick. Bezahlt wird ebenfalls über die App. Die junge Firma, in der der älteste Mitarbeiter gerade mal 24 Jahre alt ist, hatte sich überraschend gegen internationale Bewerber durchsetzen können. Auch deshalb, weil sie vor gar nicht langer Zeit bereits eine ähnliche App für Nigeria programmiert hatte. "Leider ist die App nie online gegangen. Das Konzept ist an der Regierung gescheitert", erklärt Mpfizi. Entspannung durch Fuß- und Radwege In Windhoek, der Hauptstadt Namibias, lässt sich dagegen sehen, wie der Verkehr entspannt werden kann. Unter deutscher Kolonialherrschaft wurde die Stadt so angelegt, dass das florierende Zentrum den Reichen vorbehalten war, arme Einheimische hatten außerhalb zu wohnen. Diese soziale Ungleichheit hat sich bis in die Gegenwart gehalten. "Man muss sich vorstellen, dass eine Frau, die in den Vororten Windhoeks wohnt, bis vor Kurzem fast ein Viertel ihres Gehalts für Transport ausgegeben hat, nur um zur Arbeit in die Stadt zu kommen", erklärt Heinrich Semar, Projektmanager für Transport, Mobilität und Logistik bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Namibia. Wer das Geld nicht hatte, ging zu Fuß. Auch weite Strecken. 2016 hat die Regierung mithilfe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen Masterplan für nachhaltigen Stadtverkehr entwickelt. Der enthielt Fuß- und Radwege, aber auch ein Bussystem für den Nahverkehr. So sind heute rund 50 blau-weiße Busse unterwegs, die vor allem zu Stoßzeiten Pendler transportieren. Zur Arbeit, zur Schule, zum Krankenhaus. Bezahlt wird per Geldkarte, für eine Strecke umgerechnet rund 30 Cent. "Und der Stadtverkehr hat sich auch spürbar entspannt", ergänzt der GIZ-Projektleiter. Ruanda plant bereits den nächsten Schritt: In Zukunft wollen sie auf Elektromobilität setzen. Auch hier will sich VW positionieren. "Wenn Afrika etwas im Überfluss hat, dann ist es Sonne", sagt Thomas Schäfer. Ruanda ist von Nachbarländern umschlossen und muss Kraftstoff, der im Hafen von Mombasa ankommt, noch Tausende Kilometer über Land transportieren. Das kostet viel und schadet außerdem der Umwelt. "Ich glaube, wir werden alle verblüfft sein, wie schnell hier Elektrofahrzeuge auf den Straßen sein werden", sagt Schäfer.

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